
Blütenrausch im Obstgarten
Statt Ende März, wie eigentlich vorgesehen, haben am Ostersamstag wirklich alle Blüten „gerauscht“. Es war eine Pracht, alle die blühenden Obstbäume zu sehen.
Durch einen uralten Obstgarten führte der Weg auf einen Aussichtspunkt, wo wir den Flugzeugen beim landen zusehen konnten, in der Ferne die Piste im Blick und im Hintergrund die Schneeberge. Die Flieger kamen im 90 Sekunden-Takt, für kurze Zeit, auch für Frauen hin und wieder spannend anzusehen.
Später haben wir auf einem sonnigen Bänkli unseren Lunch ausgepackt, es war schon wieder viel ruhiger. Danach fragten wir die Mitarbeiter einer Cafè/Bar über alles Mögliche aus, die „extra für uns“ geöffnet hatten. Perfekt.
Durch blühende und „riechende“ Rapsfelder erreichten wir den zweiten Obstgarten heute, diesmal eine Niederstamm-Plantage. Die sehr lehrreichen Tafeln am Wegrand erklärten uns die Reihenfolge der Blüten. Zuerst die Zwetschgen, die Kirschen, Birnen und Äpfel und erst nachher die Nussbäume. Durchs Dorf, den Friedhof, in dem am Teich Frösche quakten, und neben einer uralten Eiche (die vier Personen nicht mit ausgestreckten Armen umarmen konnten) erreichten wir den dritten Obstgarten. Diesmal wieder Hochstämmer, Birnen und Äpfel und in den Hecken wilde Kirschen.
Das war wieder einmal ein prächtiger, lehrreicher und wunderschöner Tag! Jetzt haben wir aber genug für heute – ab auf den Nachhauseweg.
Text: Yvonne Walder, Foto’s Erika Zberg und Evi Gretener










