
Wanderung auf den Schiberg
Der Schiberg verdankt seinen Namen dem hellen Schein seines markanten Kalkgesteins. Eine schöne und abwechslungsreiche Tour erwartete uns – mit einer kleinen Kraxelei am Gipfel und einer anspruchsvollen, ausgesetzten Querung zum Bockmattlipass.
Schon kurz nach dem Start am Wägitalersee durchquerten wir ein sumpfiges Gelände. Danach ging es weglos querfeldein durch den Wald, bis wir schließlich auf den Pfad zur Hohfläsch-Hütte trafen.
Nach rund drei Stunden ununterbrochenem Aufstieg gönnten wir uns die erste Pause. Kurz darauf, nach insgesamt 1’130 Höhenmetern, erreichten wir den Gipfel. Oben überraschte uns ein kalter Wind, der uns scharf ins Gesicht blies.
Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch stiegen wir bald wieder in windgeschütztes Gelände ab. Der anschließende Übergang zur steilen, felsigen «Schneeschmelzi» erforderte unsere volle Konzentration – die ausgesetzte Querung (T4+) zum Bockmattlipass war technisch anspruchsvoll und nicht ungefährlich.
Der Abstieg entlang der imposanten Bockmattli Türme führte uns erneut durch sumpfiges Terrain, bevor wir schließlich über Wiesen und durch Wald nach Innerthal gelangten – direkt zur Postautohaltestelle via Restaurant.









Leitung: Erich
Bericht + Fotos: Kaj
