
Sicherheit auf unseren Skitouren
Sichere und unvergessliche Skitouren beginnen mit einer guten Vorbereitung. Wir haben uns im letzten Jahr am Schulungstag im Naturfreundehaus Eichbühl mit der Theorie und der Handhabung der Sicherheitsausrüstung beschäftigt. Auch nächste Saison wollen wir dieses Wissen weiter vertiefen und direkt im Gelände anwenden. Der sichere Umgang mit der Notfallausrüstung und die richtige Einschätzung der Verhältnisse sind zentrale Voraussetzungen, um auf Skitouren verantwortungsvoll unterwegs zu sein. Deshalb werden unsere Skitourenleiter auf den Touren regelmässig kurze praktische Übungen durchführen. So können wir den Einsatz der Sicherheitsausrüstung trainieren, Abläufe festigen und im Ernstfall sicher, ruhig und effizient handeln.
Zur Vorbereitung auf die neue Saison gehört auch die Überprüfung der Ausrüstung, insbesondere der Sicherheitsausrüstung zu Hause und das Repetieren, wie das Material zu bedienen ist. Neben LVS und Sonde gehören dazu insbesondere auch die Bedienung der Sicherheitsbindung. Wer sein Material kennt und sicher beherrscht, gewinnt nicht nur Zeit, sondern auch Sicherheit – für sich selbst und für die ganze Gruppe.
Zusätzlich zum Notfallausweis erwarten wir künftig von den Teilnehmer*innen der Skitouren, dass sie das Merkblatt im A4-Format „Lawinenunfall“ des Kern-Ausbildungsteams Lawinenprävention im Schneesport dabei haben.
Dieses enthält neben allen wichtigen Aspekten zum Vorgehen bei einem (hoffentlich nie eintretenden) Lawinenunfall einen Notfallplan mit den wichtigsten Merkpunkten.
Das Merkblatt findet ihr unter folgendem Link und ausdrucken.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam unser Wissen aufzufrischen, voneinander zu lernen und mit einem guten Gefühl in die Skitourensaison zu starten.
Christoph Rüegg, Thomas Fischer, Erich Vetterli, Richi Wehrli.
